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Informationen im Netz bleiben fragmentiert
Egal ob bei journalistischen Angeboten, bei anderen kommerziellen Webseiten, ehrenamtlichen oder privaten Initiativen: Oft steht jedes der Angebote für sich und ist nur selten mit Bedacht und für Besucher*innen nachvollziehbar mit anderen Stellen verbunden. So weist Robin Good auf Folgendes hin: We live in a time where we are flooded with disconnected advice: strategies, perspectives, tactics, frameworks, systems, all standing…
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Raus aus den Monopolen
In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass die Dominanz (meist) amerikanischer Monopolisten diversen Märkten nicht guttut: von der Suche (Google) über die Büroarbeit (Microsoft) bis hin zu Musik (Spotify), Hörbüchern (Audible), eBooks (Kindle) und Sozialen Medien (Twitter, Facebook/Instagram, YouTube und TikTok). Alle haben sie mittlerweile das durchlaufen, was Cory Doctorow Enshittification nennt: Dieser Teufelskreis ist kaum zu durchbrechen,…
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Vom Lesen, Denken und Bloggen
Es ist mal wieder so weit. Ein neuer Weltenkreuzer geht online, wieder in einem neuen Format. Der Weltenkreuzer ist jetzt nicht mehr „nur“ Blog, er ist auch kein „Magazin“, er ist auch nicht meine berufliche Webseite in diesem Netz. Er ist Teil meines Denkraums, meiner Notizenwelt, meines „Zettelkastens“. Wenn dir das als Info schon reicht, dann klick dich doch einfach…
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Wir müssen gegen Software und das Internet kämpfen
Cory Doctorow hat mit der Idee der Enshittification ein schönes Bild geschaffen, um zu analysieren, warum Plattformen wie Amazon oder Spotify für Kund*innen wie Anbieter immer schlechter werden. In seinem Newsletter geht Ed Zitron jetzt noch etwas weiter und beschreibt den kontinuierlichen Kampf, in dem wir uns mit „dem Internet“ und den Programmen, die viele täglich nutzen, befinden: Our digital…
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Plattformen schwächen den Link als zentrales Element des Internet
Links sind ein zentrales Element des klassischen Internets und unabdingbar für sein Funktionieren. Sie ermöglichen es, nahezu beliebige Inhalte im Netz miteinander in Verbindung zu bringen und so ein dicht geknüpftes Netz von Gedanken und Ideen zu spinnen. Sie bergen damit intellektuelle Sprengkraft, wie sie Steven Hall in seinem Buch Maxwells Demon beschreibt: He’d called hyperlinks atom bombs – punching…
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Online-Publikationen brauchen Gewicht, um sie zu monetarisieren
Mit der Schwäche von X/Twitter und anderen großen Online-Plattformen sowie journalistischen Angeboten stellt sich die Frage nach einer Neu-Organisation oder zumindest Weiterentwicklung der Landschaft für professionelles und bezahltes Publizieren im Netz. Dabei haben sich in den letzten Jahren zwei Formate gerade für kleinere Angebote als (vorerst) nachhaltig erwiesen: Podcasts und Newsletter. Während Podcasts außerhalb der großen Plattformen auf RSS-Feeds basieren,…
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Big Tech hat die Innovation zerstört
Gerade die großen Technologie-Unternehmen brüsten sich ja gerne mit ihrer Innovationsfähigkeit. Doch schon seit gut einem Jahrzehnt zeigt, sich dass die Unternehmen selbst kaum innovative Produkte entwickeln, sondern bestenfalls hinzukaufen. Noch deutlicher wird dies, wenn wir auf die sogenannten „disruptiven“ Innovationen schauen, also solche Entwicklungen, die einen Markt oder eine Branche grundsätzlich umkrempeln. Auch hier behaupten gerade Start-ups gerne, irgendeinen…
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Monopole der Aufmerksamkeit brauchen eigene Regulierung
Wenn Online-Plattformen zwischen Nachfrage und Angebot vermitteln, übernehmen sie eine Funktion, die sonst oft ein Markt erfüllt. Mit ausreichender Zentralisierung können sie ein regelrechtes Monopol auf die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer*innen errichten, das sie dann in ihrem Interesse ausnutzen. Auch gerechtfertigten Gewinnen aus einer marktförmigen Tätigkeit werden dann Monopolrenditen aus der Kontrolle über einen knappen Produktionsfaktor. Diese Monopolstellung bei der Erfüllung…
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Online-Plattformen erzielen Renditen, nicht Gewinne
Beim Blick auf die dysfunktionale Rolle, die die großen Online-Plattformen spielen, geht es gerade in Deutschland meist um das Thema Datenschutz und Datenmissbrauch. Der Kerngedanke dahinter ist, dass die Plattformen unangemessen viele Daten über ihre Nutzer*innen sammeln und daraus einen unfairen Marktvorteil gewinnen. In ihrem Paper Algorithmic Attention Rents: A theory of digital platform market power stellen Tim O‘Reilly, Ilan…
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Google Reader war Google zu klein
Dass große Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon kein echtes Interesse an einem Wettbewerb haben, sondern in erster Linie Monopole etablieren wollen, zeigt sich auch sehr schön am Beispiel des 2013 eingestellten Google Reader – einem Rückgrat der damals noch sehr aktiven Blogging-Szene. In seinem Artikel „How Google Reader died“ rekonstruiert David Pierce die Abschaltung und weist dabei auf einen…
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Es braucht neue Strukturen und Tools im Internet
Die Idee, des rebuild oder reclaim the internet richtet sich darauf, die Struktur des Internets grundlegend zu verändern und wieder näher an das heranzuführen, was es Anfang der 2000er Jahre so offen und flexibel gemacht hat. Es richtet sich gegen die Kommerzialisierung und insbesondere die Monopolisierung der Infrastruktur durch einige wenige Tech-Unternehmen. Eine wichtige Rollen spielt dabei also die Dezentralisierung…
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Das Internet ist zunehmend als Strom organisiert und das hat schwerwiegende Nachteile
Dadurch, dass Blog-Software so verbreitet und so einfach zu bedienen ist (und war), hat sie die Grundstruktur des Webs maßgeblich geprägt. Da Blogs auf einer umkehrten chronologischen Reihenfolge basieren, wurde dieses Format zum de-facto-Standard im Netz, auf dem jetzt auch die sozialen Medien und in gewissem Maße journalistische Publikationen basieren, schreibt Amy Hoy in How the Blog Broke the Web.…
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Schleichende Radikalisierung
Der Terroranschlag in Christchurch war wahrscheinlich das erste große Attentat, das vollständig in die Logik „des Internets“ und der sozialen Medien eingebettet war. Es richtete sich nicht unmittelbar gegen die Opfer, sondern war eine Performance vor dem globalen Publikum. Es sollte Gräben vertiefen und Menschen aufstacheln. Diese Logik der Gewalt und des Terrorismus im „Internet“ ist nur schwer mit dem…
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Laterpay, Gutjahr und das Potenzial des Micropayments
Vor einigen Monaten hatte ich an dieser Stelle einen verhaltensökonomischen Blick auf das neue Bezahlsystem des Münchener Startups Laterpay geworfen und dabei eine grundsätzlich optimistische Schlussfolgerung gezogen: Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen Überlegungen im Hinblick auf Laterpay und die zugrunde liegenden Ideen des Micropayments ziehen: Neben den technischen Fragen nach der Umsetzbarkeit und den betriebswirtschaftlichen nach der Rentabilität und…
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Vom Leben in der Flatrate und der persönlichen Medieninfrastruktur
Wer vor einigen Jahren ein Buch lesen, ein Musikstück hören oder einen Film schauen wollte, hatte nur eine Möglichkeit: in einen entsprechenden Laden gehen und dort das gewünschte Buch, Album oder die DVD kaufen, es/sie nach Hause tragen und dort konsumieren. Mit dem Internet wurde erst das Einkaufen einfacher, da man hierzu nicht mehr das Haus verlassen musste, und schließlich…
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Die Krautreporter und das Crowdfunding
Vor gut zweieinhalb Wochen sind 28 deutschsprachige Journalistinnen und Journalisten mit einem ehrgeizigen Projekt gestartet: Krautreporter ist ein tägliches Magazin für die Geschichten hinter den Nachrichten. Werbefrei, gemacht für das Internet, gegründet von seinen Lesern. Dazu sollten innerhalb von 31 Tagen 15.000 Leserinnen und Leser gefunden werden, die bereit sind, für ein Einjahresabonnement mit 60€ in Vorleistung zu gehen. Dabei…
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Laterpay und die Psychologie des Micropayments
Für Anbieter, die im Internet mit Texten Geld verdienen wollen, ist es nicht immer einfach, die Nutzer dazu zu bringen, für das Gelesene Geld auf den Tisch zu legen. In diesem Zusammenhang haben sich in den letzten Jahren zahlreiche unterschiedliche Modelle entwickelt: Die klassische Paywall mit einem Flatrate-Zugang zu allen Inhalten (wie zum Beispiel beim Wall Street Journal), das Bündeln…
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A new model of improving and monetizing MOOC education?
The last years have seen a sudden emergence of platforms offering education on a – presumably – college level for free: starting with Sebastian Thrun’s now almost legendary AI-class, which gave rise to an illustrious set of start-ups mostly funded by American universities: among them Udacity, Coursera, edX and others. After a euphoria about the coming democratization of higher education,…