Vergangenheit, Zukunft und die verrückte Zeit dazwischen

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Die Kli­makatas­tro­phe schre­it­et voran und auch der Vor­marsch des Faschis­mus scheint immer weniger aufzuhal­ten zu sein. Das ist eine Kränkung unseres mod­er­nen Ichs, das davon aus­ge­ht, die Welt werde von Tag zu Tag bess­er und alles ließe sich kon­trol­lieren. Das war schon immer eine Illu­sion, diese zer­bricht nun aber immer häu­figer, ohne dass wir indi­vidu­ell oder als Gesellschaft mit den Werkzeu­gen aus­ges­tat­tet wären, damit umzuge­hen.

Tante (@tante) macht dies in einem lesenswerten Blog­beitrag greif­bar:

The struc­ture wasn’t per­fect. Or even great. We built a world order based on exploita­tion of the plan­et and each oth­er. With some good things bolt­ed to it here or there, some rem­nants of social­ist and human rights think­ing. Cer­tain safe­ty nets, cer­tain con­ven­tions. It wasn’t much, but it was some­thing. And now that they are being dis­man­tled in record time I am griev­ing for those tiny things.

Selb­st wenn man nicht der Illu­sion anheim­fällt, unsere sei die „beste aller Wel­ten“, führt der aktuelle Weg sicher­lich nicht in die richtige Rich­tung, und selb­st alle (vorge­blichen) Sicherungs­maß­nah­men kön­nen diesen Weg anscheinend besten­falls ver­langsamen:

I am griev­ing because I had felt like there was sort of a “emer­gency break” kind of thing that would ensure things would be going too bad.

Der einzige Weg ist der, den auch Andrew Boyd oder Tadzio Müller in ihren Tex­ten und Büch­ern aufzeigen, und den ich hier zusam­menge­fasst habe: Um hand­lungs­fähig zu wer­den, müssen wir die Hoff­nung aufgeben.

Fediverse reactions

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