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Mehr als würdiger Abschluss einer großartigen Fantasy-Reihe: „Speaking Bones“ von Ken Liu
Das war es nun also: 4 Bände in rund zwei Monaten – fast 4000 Seiten. Es muss schon etwas heißen, wenn ich in diesem Tempo durch eine Buchreihe jage. Die ersten drei Bücher habe ich hier ja auch schon rezensiert und ich muss sagen, Liu liefert auch im vierten und letzten Band seiner Silkpunk-Reihe einfach sagenhaft ab. Das Buch schließt…
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Epische Fantasy zwischen Christian Rach und Terry Pratchett: „The Veiled Throne“ von Ken Liu
Es kommt wirklich selten vor, dass ich mich innerhalb von einem Monat durch drei Bände einer Fantasy-Reihe grabe – wobei ich mich nicht erinnern kann, dass mir das überhaupt schon mal passiert wäre. Wenn diese drei Bände zusammen dann aber auch noch rund 2500 Seiten haben, ist das Ganze noch überraschender. Es muss also etwas Besonderes dran sein, an dieser „Dandelion Dynasty“…
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Etwas andere Fantasy in klassischerem Gewand: „The Wall of Storms“ von ken Liu
Der zweite Band von Ken Lius „Dandelion Dynasty“-Reihe schließt unmittelbar an den ersten Band „Grace of Kings“. Entsprechend macht es keinen Sinn, hier die Handlung auch nur anreißen zu wollen, denn das würde unweigerlich das Ende des ersten Bandes spoilern. Über Themen, Erzählweise und Struktur kann ich aber natürlich eine Menge sagen. Nachdem „Grace of Kings“ ein sehr hohes Erzähltempo…
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Nicht für jede*n, aber für mich: „The Grace of Kings“ von Ken Liu
Ich bin lange um die Dandelion-Dynasty-Bücher von Ken Liu herumgeschlichen: Die Rezensionen gingen weit auseinander und ein erster Band mit mehr als 600 Seiten macht den Einstieg nicht gerade einfach. Doch, boy, bin ich froh, es dann jetzt doch gewagt zu haben, aber ich weiß jetzt auch, warum die Reihe die Gemüter so spaltet. Die Geschichte ist erst mal nichts…
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„The Spear Cuts Through Water“ von Simon Jimenez
Es ist schwer, über „The Spear Cuts Through Water“ eine kurze Rezension zu schreiben. Es gibt zu viele Ebenen, auf denen man über den Roman Interessantes sagen könnte: die spannende Fantasy-Geschichte in einer faszinierenden und gleichzeitig irgendwie unwirklich erscheinenden Welt, das Verschwimmen unterschiedlicher Erzählebenen zwischen zeitgenössischem Roman, magischem Realismus und klassischerer Fantasy, die verschiedenen thematischen Stränge um Familie, Schicksal und…
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Das Ende der Terra Ignota: „Perhaps the Stars“ von Ada Palmer
Nach rund 85 Stunden Hörbuch auf mehreren Hundert Jogging-Kilometern quer durch Dortmund habe ich meinen Re-„Read“ der Terra Ignota-Reihe abgeschlossen – logischerweise als Hörbuch und nicht mit dem Kindle vor der Nase. Ich bin üblicherweise nicht so der ganz große Freund von englischsprachigen Hörbüchern, da sie mir für „nebenbei“ zu viel aktives Zuhören erfordern. Doch für die großartig inszenierte GraphicAudio-Version…
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Fremde auf einer fremden Welt: „Shroud“ von Adrian Tchaikovsky
In Sachen Adrian Tchaikovsky bin ich ja ein wenig ein Spätzünder, aber es heißt ja nicht zu Unrecht: „Besser spät als nie“. Und von den drei Büchern, die ich von ihm bisher gelesen habe, war jedes auf seine eigene Art besonders und irgendwo zwischen sehr gut und hervorragend. Jetzt also eines seiner neueren Werke – Shroud. Irgendwo in der Tiefe des…
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„A Tainted Cup“ von Robert Jackson Bennett
Detektivgeschichten bieten immer eine besonders gute Möglichkeit, einen Einblick in eine fremde Welt zu gewinnen. Für historische Romane ist dieses Subgenre fest etabliert, in der Fantasy sieht man es nicht ganz so häufig. „A Tainted Cup“ von Robert Jackson Bennett ist ein wunderbares Beispiel, wie wir als Leser*innen uns eine Welt durch die Augen und Gedanken von Ermittlern erschließen können.…
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Realistischer Blick in eine dunkle Zukunft: „I Want a Better Catastrophe“ von Andrew Boyd
Eine Gute-Laune-Lektüre ist „I Want a Better Catastrophe“ von Andrew Boyd mit Sicherheit nicht. Es ist nicht einmal ein „Wir schaffen das, wenn wir uns anstrengen!“. Es ist ein „Es wird dunkel werden, sehr dunkel. Wenn wir uns anstrengen, haben wir aber zumindest Kerzenlicht.“ Am Anfang des Buchs stellt sich Boyd der unvermeidlichen Realität, die die Klimakatastrophe in den nächsten…
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Das Klima und das Ende
Ich lese gerade gleichzeitig I Want A Better Catastrophe von Andrew Boyd und den Roman Parts Per Million von Theresa Hannig (@t_matam_t). Beide Bücher gehen der Frage nach, was es mit uns Menschen macht, wenn wir wirklich verstanden und akzeptiert haben, dass unsere moderne Zivilisation in dieser Form nicht mehr lange wird fortbestehen können. Boyd geht das Thema „rational“ an…
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Abgebrochen: The Devils von Joe Abercrombie
Während ich ein großer Fan von Abercrombie’s Trilogie Age of Madness war, hat mich The Devils leider so überhaupt nicht abgeholt, sodass ich es nach rund einem Viertel abgebrochen habe: Das Setting in einem alternativen Europa, in dem Mythenwesen real sind und in dem die katholische Kirche mit allen Mitteln danach strebt, ihre Vorherrschaft zu sichern, fand ich faszinierend. Leider…
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Rezension: Assassin’s Quest von Robin Hobb
Der dritte Band der ersten Farseer-Reihe setzt die Geschichte der ersten beiden Bände konsequent fort. Nun geht es jedoch weniger um die Politik und die Intrigen in der Hauptstadt der Six Duchies, Buckkeep, sondern um eine lange Reise, auf der Fitz nach seinem König sucht und auf die Hilfe der legendären Elderlings hofft. Gefühlt entwickelt sich die Handlung dabei noch…
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Rezension: Der Morgen einer neuen Zeit von Ken Follett
Nachdem „Die Säulen der Erde“ zu meinen frühen erwachsenen Leseerfahrungen gehört, wollte ich mir jetzt endlich mal die mittlerweile erschienenen Pre- und Sequels vornehmen. Ken Follett Bücher sind einfach meist hervorragende intelligente Unterhaltung ohne zu großen Anspruch und damit bestens als Hörbuch-Begleitung zum Laufen, Haushalten und Pendelfahren geeignet. Und genau so ist auch „Der Morgen einer neuen Zeit“: Es gibt…
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Rezension: Schiksalsjahre von Jan Guillou
Im vierten Band der Reihe setzt Jan Guillou die Geschichte der Familie Lauritzen fort und erzählt von ihrem Leben zwischen Schweden, Deutschland und Norwegen während des zweiten Weltkriegs. Das Buch bleibt clever und unterhaltsam, erscheint mir jedoch mehr und mehr formulaisch und lässt mich nicht mehr so mit den Figuren mitfiebern, wie noch die ersten drei Bände.
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Rezension: Thinking in Systems von Donella H. Meadows
Das Buch, das zum ersten Mal Anfang der 1990er Jahre als Entwurf Beachtung fand und erst nach dem Tod der Autorin 2008 erstmalig offiziell veröffentlicht wurde, beschreibt die Grundlagen eines systemischen Denkens aus komplexen Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Dabei fokussiert sich die Autorin in erster Linie auf die absoluten Grundlagen und beschreibt insbesondere die Funktionsweise von Regelsystemen mit mehreren In- und…
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Rezension: Godwin von Joseph O’Neill
Dem Klappentext nach ist “Godwin” von Joseph O’Neill ein Roman über das schmutzige Geschäft des Fußballs; vielleicht auch noch über Afrika, Europa und die Ausbeutung, die beide Kontinente seit Jahrhunderten verbindet. So war ich doch ein wenig überrascht, als die ersten 20 so absolut gar nichts mit Fußball zu tun haben und sich in erster Linie mit dem Management einer…
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Rezension: Elder Race von Adrian Tchaikovsky
Elder Race ist tatsächlich mein erstes Buch von Adrian Tchaikovsky – und warum zum Teufel habe ich so lange damit gewartet, mal etwas von ihm zu lesen? In dem eher kurzen Roman erzählt der Autor eine doppelte Geschichte: Da ist eine in Ungnade gefallene Prinzessin, die versucht, mit der Hilfe eines mysteriösen Magiers der “Elder Race” ein gefährliches Monster zu…
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Rezension: Die Abschaffung des Todes von Andreas Eschbach
Mit „Die Abschaffung des Todes“ schreibt Andreas Eschbach mal wieder einen seiner Techno-Thriller, in denen er eine spannende und reißerische Handlung nutzt, um technologische und philosophische Ideen vorzustellen. Dabei hat man in diesen Büchern von ihm immer das Gefühl, dass die Handlung zwar sehr gut konstruiert ist, aber im Kern nur dazu dient, die Hauptfigur von einem erklärenden Monolog zum…
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Rezension: Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks
Ich bin ja eigentlich nicht so der Freund von Büchern, die ihren Fokus darauf legen, eine „weirde“ Verfremdung unserer Welt vorzustellen. Jeff Vandermeers „The Southern Reach“-Reihe war mir zum Beispiel einfach zu fremd, ähnlich wie manche Romane China Mievilles. Gleichzeitig mag ich das leicht lakonisch-entrückte von Autoren wie Haruki Murakami. Wie gut, dass „Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das…
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Rezension: Extinction of Experience von Christine Rosen
Auch wenn die Autorin sich ein hehres Ziel setzt, die Rolle echter physischer Erfahrungen herauszuarbeiten, gelingt ihr das in diesem Buch leider nur sehr begrenzt. Das liegt in erster Linie daran, dass sie – wie so viele andere Arbeiten zu diesem Thema – einen harten Gegensatz zwischen der digitalen und der analogen Welt aufmacht. Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Welten, beziehungsweise…
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Rezension: Maker’s Curse von Trudi Canavan
Auch das vierte und letzte Buch der Reihe Millennium’s Rule von Trudi Canavan ist eine flotte und actionreiche Fantasy-Geschichte mit bekannten Figuren und Themen: Es geht um den verantwortlichen Umgang mit Macht, Krieg und seine Konsequenzen und diesmal auch eine sehr deutliche Kritik an der rücksichtslosen Ausbeutung globaler Ressourcen. Die Kapitalismuskritik ist ohnehin ein Thema, das sich durch die vier…
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Rezension: Successor’s Promise von Trudi Canavan
Im dritten Band der Reihe stellen sich Rielle und Tyen einer weiteren Herausforderung. Dafür müssen sie neue Kräfte erlangen und mit diesen umgehen lernen. Sie erkennen aber auch, welche Verantwortung und welche Risiken mit großer Macht einhergehen. Wieder schafft es Canavan sehr gut, eine spannende und flotte Geschichte zu erzählen und gleichzeitig Figuren wie Themen zu entwickeln. Tyens und Rielles…
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Notizen: The Eye of the Master von Matteo Pasquinelli
Mit der weiteren Verbreitung von „künstlicher Intelligenz“ scheint jetzt auch die Wissensarbeit vor einer Welle der Automatisierung zu stehen. Dabei ist diese Entwicklung keineswegs neu, wie Matteo Pasquinelli in seinem Buch The Eye of the Master zeigt. Vielmehr ist die Entwicklung von Computern und digitalen Algorithmen ganz eng mit der Organisation und Arbeitsteilung verbunden – physischer wie mentaler Arbeit. Zentrale…
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Rezension: Neongrau von Aikia Mira
In dem Roman Neongrau zeigt Aiki Mira eine faszinierende Zukunftswelt, die einige aktuelle Trends konsequent weitergeht: Mittlerweile ist nicht nur die Jugendkultur, sondern die gesamte Gesellschaft bestimmt von der Gaming-Kultur. Profi-Gamer sind globale Mega-Stars, die ganze Stadien füllen, wenn sie in Tanks mit Neuro-Substrat in virtuellen Welten gegeneinander antreten. VR spielt auch im Alltag der Menschen eine zentrale Rolle, auch…
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Rezension: Civil Unity von Shola Richards
In seinem Buch Civil Unity stellt Shola Richards dar, wie Höflichkeit und Anstand in der Kommunikation ein wichtiges Mittel sein können, um unsere gesellschaftlichen Spannungen zu reduzieren. Das heißt jedoch nicht, dass Missstände dadurch nicht mehr klar angesprochen und Konflikte auf der Sachebene nicht mit harten Bandagen ausgetragen werden dürften. Er kommt dabei in erster Linie von der Beobachtung, dass…
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Rezension: Zeitzuflucht von Georgi Gospodinov
In seinem Roman Zeitzuflucht entwickelt der bulgarische Autor Georgi Gospodinov eine sehr spannende Idee: Seine Hauptfigur Gustín entwickelt eine Möglichkeit, Menschen in gewisser Weise in der Zeit zurückreisen zu lassen, indem man ihnen einen Wohnraum bietet, der einer vergangenen Zeit angepasst ist – mit Möbeln, Produkten, Zeitungen und auch Nachrichten aus dieser Zeit. Anfangs als sicherer Raum für an Demenz…
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Notizen: Rules von Lorraine Daston
Regeln durchziehen nicht unsere modernen Gesellschaften, sondern sind schon immer eine Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Doch ihr historische Bedeutung und Interpretation hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Diesem Wandel geht Lorraine Daston in ihrem Buch Rules – A Short History of What We Live By nach: Sie schildert unterschiedliche Arten von Regeln – dicke und dünne oder lokale und universelle…
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Gespielt: Trails in the Sky SC von Nihon Falcom
Es kommt nicht wirklich oft vor, dass ich ein Spiel tatsächlich von Anfang bis zum Ende durchspiele. Oft fehlen mir Geduld und/oder Zeit. Doch schon das erste Trails in the Sky FC habe ich entsprechend abgeschlossen und jetzt war auch die Fortsetzung SC dran – mit knapp 50 Stunden Spielzeit auch nicht wirklich kurz. Besonders faszinierend an der Reihe ist…
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Rezension: Angel of Storms von Trudi Canavan
Eine spannende Fortsetzung des ersten Bandes Thief‘sMagic, der einen komplett neuen Blick auf die Welt bietet.Dabei entwickelt Canavan ihre Figuren glaubwürdig weiter und erzählt eine kosmische Geschichte über Macht, Moral und Entscheidungen, die mich als Leser gefesselt hält und zu keinem Zeitpunkt gelangweilt hat. Epische Fantasy, wie sie sein soll.
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Rezension: Ketzer von Leonardo Padura
Ketzer ist eine ausschweifende Geschichte über den Weg eines Bildes aus der Werkstatt des Malers Rembrandt aus Amsterdam über Polen nach Kuba. Es bietet spannende Einblicke in die jüdischen Gemeinden in Kuba nach dem zweiten Weltkrieg und in Amsterdam Mitte des 17. Jahrhunderts sowie in das Kuba der frühen 2000er Jahre. Dabei ist die Geschichte weniger ein Kriminalfall, wie der…
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Rezension: Thief’s Magic von Trudi Canavan
In ihrem Fantasy-Roman erzählt Trudi Canavan zwei Geschichten aus zwei Welten, in denen Magie eine sehr unterschiedliche Rolle spielt. Wir verfolgen die Flucht des Magieschülers Tyen und begleiten die magiebegabte Rielle in einer Welt, in der nur Priester Magie ausüben dürfen. Dabei widmet sich Canavan in erster Linie der Frage nach dem verbotenen und dem erlaubten Wissen sowie gesellschaftlichen Machtstrukturen.…
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Notizen: Die Unterwerfung von Philipp Blom
In seinem Buch „Die Unterwerfung“ zeichnet Phillip Blom die Geschichte der Idee nach, es sei die zentrale Aufgabe des Menschen, sich die Welt zu unterwerfen. Die Grundlagen dieses Narrativs sieht Blom in der Entstehung des Judentums, von wo aus es besonders über das Christentum, Aufklärung, Kolonialismus und wissenschaftliche Revolution in den gegenwärtigen Kapitalismus getragen wurde. Eine zentrale Rolle spielten dabei…
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Podcast: The Knowledge Machine von Michael Strevens
Podcast-Episode zu dem Buch:
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Podcast: The Web of Meaning von Jeremy Lent
Podcast-Episode zu dem Buch
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Rezension: Nomad Century von Gaia Vince
Die Temperaturen steigen weiter und die politische Diskussion wird immer hitziger: Es gibt diejenigen, denen es mit der Klimapolitik nicht schnell genug gehen kann und diejenigen, denen es schon jetzt zu schnell geht. Dazwischen immer wieder neue Horrormeldungen von der Front der Klimaforschung, neue technologische Heilsversprechen, neue Abwiegelungsversuche oder fatalistisches „Es ist eh zu spät“. In diesem Diskurs nimmt das…
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Rezension: Blaupause von Theresia Enzensberger
Auf den Roman „Blaupause“ war bin ich in erster Linie aufmerksam geworden, weil ich vor ein paar Wochen erst einen aktuelleren Roman von Theresia Enzensberger gelesen hatte, „Auf See“. Auch hier begleiten wir eine junge Frau – Yada –, die diesmal die Wahrheit hinter einem großen Projekt ihres Vaters entdeckt, das ihre ganze Welt geworden ist. Yada lebt auf einer…
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Notizen: Gefangen in der Titotalitätsmaschine von Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer
Nachdem ich das Buch, dessen zentrale Ideen ich bereits vorgestellt habe, nun endlich abgeschlossen habe, möchte ich euch meinen Gesamteindruck natürlich nicht vorenthalten: In ihrer Biographie nehmen sich die beiden Autoren Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer den weniger bekannten Bauhaus-Schüler Franz Ehrlich vor und rekonstruieren sein Leben, natürlich nicht ohne auch die eine oder andere Beobachtung über dessen Umstände…
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Notizen: Chokepoint Capitalism von Cory Doctorow, Rebecca Giblin
Mit ihrem Buch „Chokepoint Capitalism“ weisen Rebecca Giblin und Cory Doctorow auf eine Eigenheit des Plattformkapitalismus à la Amazon oder Google hin, die bisher meiner Wahrnehmung nach nicht so klar angesprochen wurde: Plattformen sind bewusst darauf hinentwickelt, nicht nur Monopolist (also einziger Anbieter für ihre Kunden) zu sein, sondern gleichzeitig Monopsonist (also einziger Nachfrager für die Anbieter z. B. der…
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Rezension: How High We Go in the Dark von Sequoia Nagamatsu
„How High We Go In the Dark“ erzählt die Zukunft der Menschheit mit einer ganz besonderen Prämisse: Ein urzeitliches Virus taut aus dem Permafrost Sibiriens auf und zieht um die Welt – nicht so schnell wie in den letzten Jahren Corona, aber genauso gründlich und viel tödlicher. Anstatt nun aber einen wilden Technothriller zu inszenieren, entscheidet sich Autor Sequoia Nagamtasu…
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Rezension: The Comfort Crisis von Michael Easter
In seinem Buch „The Comfort Crisis“ beschreibt Michael Easter, wie das „komfortable und anstrengungsfreie“ Leben unsere psychische wie physische Gesundheit schwächt. Er fasst interessante Forschungsergebnisse zusammen und gibt hilfreiche Denkanstöße für das eigene Leben – es durch ein wenig Beschwernis besser zu gestalten. ABER!!! Er tut dies unreflektiert vor seinem privilegierten weißen, nicht-behinderten, cis-männlichen Hintergrund (ohne Kinder?). Der narrative Faden…
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Podcast: The Big Con von Mariana Mazzucato, Rosie Collington
In ihrem Buch „The Big Con“ gehen Marianna Mazzucato und Rosie Collington der Rolle nach, die die großen Unternehmensberatungen in den letzten Jahrzehnten in der Gestaltung unserer Wirtschaft gespielt haben. Die Autorin sehen in ihnen die zentralen Vertreter und Treiber hinter der zunehmenden Privatisierung öffentlicher Aufgaben, von der sie dann immer und immer wieder profitiert haben. Gleichzeitig wirft sie den…
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Rezension: Magnificent Rebels von Andrea Wulf
Im Deutschunterricht hatte ich schon so grob mitbekommen, wie wichtig die deutsche Romantik – und insbesondere Goethe und Schiller – für die Literaturgeschichte waren. Andrea Wulf zeigt in ihrem Buch nun aber auf, dass auch die Philosophie und sogar unser gesamtes modernes Weltbild durch diese kleine Gruppe „deutscher“ Denker*innen geprägt wurde – darunter neben Goethe und Schiller auch Fichte, die…