Vergangenheit, Zukunft und die verrückte Zeit dazwischen

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Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

So schreibt Samuel Bagg:

Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

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