Wenn wir das Problem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von einer gemeinsamen Definition der Realität entfernt haben, reicht es nicht, auf einer epistemischen Ebene anzusetzen. Wir müssen an den sozialen Identitäten ansetzen – im Kern ein noch größeres Problem, aber zumindest eines, das unsere Schwierigkeiten wirklich beheben könnte.
Properly conceived, restoring the epistemic foundations for a minimally functioning democracy requires nothing less than changing who people are: how they conceive of themselves, which identities they embrace and find most salient, and how they interpret those identities.
Es ist also nicht damit getan, Wissenschaft einfacher zu vermitteln oder sie besser auf die Lebenswelt der Menschen anzupassen. Wir müssen diese Menschen grundsätzlich erst mal wieder dazu bringen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Realität bezieht:
Making persuasive arguments within a shared deliberative space is a very different task than inviting people into that space to begin with—and it is the latter that is most urgently required today.
Diese Gespräche müssen wiederum in einer Situation stattfinden, die sich für alle Beteiligten „sicher“ anfühlt und nicht direkt die betroffenen „politisierten“ Aspekte ihrer Identität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:
Instead, [these conversations] are nearly always rooted in ongoing face-to-face relationships, within organizations whose purposes are not, at least in the first instance, directly political.
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