Vergangenheit, Zukunft und die verrückte Zeit dazwischen

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Es ist schw­er, über „The Spear Cuts Through Water“ eine kurze Rezen­sion zu schreiben. Es gibt zu viele Ebe­nen, auf denen man über den Roman Inter­es­santes sagen kön­nte: die span­nende Fan­ta­sy-Geschichte in ein­er faszinieren­den und gle­ichzeit­ig irgend­wie unwirk­lich erscheinen­den Welt, das Ver­schwim­men unter­schiedlich­er Erzäh­lebe­nen zwis­chen zeit­genös­sis­chem Roman, magis­chem Real­is­mus und klas­sis­cher­er Fan­ta­sy, die ver­schiede­nen the­ma­tis­chen Stränge um Fam­i­lie, Schick­sal und Tra­di­tion, aber auch um Macht und Kon­trolle oder die End­frem­dung von Men­sch und Kul­tur. Dann ist da auch noch die äußerst span­nende Erzählweise, in der der Autor immer wieder kurze Gedankengänge einzel­ner Neben­fig­uren mit­ten in den Text schreibt und das die Welt dichter und kom­plex­er erscheinen lässt, als sie es auf den zweit­en Blick wirk­lich ist.

Also ein run­dum faszinieren­der Roman, dessen Geschichte die eine oder andere Länge hat und den ich auch nicht immer wirk­lich en détail ver­standen habe, der aber lange in mir nach­hallt…

Herausstechende Zitate:

“Keen words impro­vised on the spot.” The Defect shook its head. “In sim­ple words: bull­shit.”

Fathers leave in all sorts of ways. Some of them leave in the dark. Some leave only in their heads, while their bod­ies remain, star­ing at the world around them for­ev­er dis­tant­ly. Oth­ers fade out over time, like an old pho­to rubbed raw

But though I can­not help but wish that when the world quirks and shud­ders, we have the where­with­al to lis­ten, even I can­not deny how dif­fi­cult it can be, to accept that some­times, to sur­vive, we must change our course.

Fediverse reactions

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