Kategorie: Anderswo

Von New York nach Puerto Rico: Auf der Suche nach der dreckigen Pfeife

Am Montag, den 21. Dezember, hatte ich die Freude, der ersten Probe der Dortmunder Philharmoniker für das Neujahrskonzert 2016 beiwohnen zu können.  Darüber ist jetzt auf dem Blog der Philharmoniker mein Gastbeitrag erschienen:

Von New York nach Puerto Rico: Auf der Suche nach der dreckigen Pfeife

[…]

Jetzt beginnt jedoch erst die Arbeit von Generalmusikdirektor und Dirigent Gabriel Feltz: Wie ein Bildhauer legt er mit knappen und präzisen Eingriffen im Zusammenspiel mit den Musikern nach und nach den perfekten Klang des Stückes frei. Er weist auf ein verstecktes Crescendo hin, das nicht genug zu Geltung kommt, stimmt die Lautstärke der Bläser und Streicher auf die leisen Töne des Pianos und der Harfe ab und tüftelt am perfekten Klang eines einzelnen Vibraphon-Schlags. Er betont die Lässigkeit am Anfang des Stücks und hilft den Musikern, sie nach und nach in die aggressive Schärfe des Finales zu überführen.

Was das mit einer dreckigen Pfeife zu tun hat, könnt ihr bei den Philharmonikern lesen: Gastbeitrag zum #neujahrskonzert

Fünf mal anderswo: syrische Ersthelfer, eine stabilere Welt und illustrierte Dystopien

An dieser Stelle gibt es alle zwei Wochen Lesehinweise anderswo im Netz. Dieses Mal mit einen eindrucksvollen Blick nach Syrien, einer nüchternen Betrachtung der Gefahren der Welt, illustrierten Dystopien, der Generation Y und einem Strategy Guide für das Strategiespiel „Leben“.

Whoever Saves a Life (Matter)

In einer eindrucksvollen Foto-Reportage folgen Matthieu Aikins und Sebastiano Tomada einem Team von zivilen Ersthelfern im syrischen Bürgerkrieg:

On a typical day in Aleppo, they would soon be woken by the sound of helicopters and jets roaring in to drop the first bombs on the rebel-held side of the city, which the regime has sought to pound to dust. But it was quiet this morning, and so they slept.

The World Is Not Falling Apart (Slate)

Mitten in der medialen Aufregung werfen Steven Pinker und Andrew Mack einen nüchternen Blick auf die aktuelle Weltlage. Sie legen dar, dass die Welt in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer sicherer und stabiler geworden ist:

An evidence-based mindset on the state of the world would bring many benefits. It would calibrate our national and international responses to the magnitude of the dangers that face us.

Amusing Ourselves to Death (Stuart McMillen)

Der australische Comic-Zeichner Stuart McMillen hat sich in diesem kurzen Comic-Strip dem Vorwort von Neil Postmans bekanntem Buch Amusing Ourselves to Death angenommen, das die Dystopien von Aldous Huxley und George Orwell vergleicht:

Orwell feared the truth would be concealed from us. Huxley feared the truth would be drowned in a sea of irrelevance.

Warum die Generation Y so unglücklich ist (Die Welt)

Für die Welt hat Pia Frey einen Artikel des us-amerikanischen Blogs „Wait but why“ übersetzt, der sehr einfach erklärt, wie die Illusion, etwas ganz besonderes zu sein, in der „Generation Y“ zu unerfüllten Erwartungen führt.

Life is a game. This is your strategy guide (Oliver Emberton)

Oliver Emberton hat das geflügelte Wort vom Leben als Spiel wörtlich genommen und einen äußerst interessanten und in Pixel-Optik illustrierten Strategy Guide hierzu geschrieben:

All players die after about 29,000 days, or 80 years. If your stats and skills are good, you might last a little longer. There is no cheat code to extend this.